Der synchrone Drehstrommotor
Hallo!
Heute gibt es wie üblich wieder einen neuen Artikel unserer Serie "Grundlagen der Technik". Bevor wir wie angekündigt genauer auf den asynchronen Drehstrommotor eingehen, möchte ich jedoch zunächst eine kleine Änderung bekannt geben, die ich mir ausgedacht habe: Zukünftig habe ich geplant, dass jeweils am 1. eines jeden Monates Artikel einer neuen Serie erscheinen, in denen jeweils ein Anwendungsgebiet von Drehstrommotoren porträtiert wird. So möchte ich einen besseren Einblick in die vielfältigen Anwendungsgebiete von Drehstrommotoren geben. Am 8. und 22. eines jeden Monats erscheint dann wie gewohnt jeweils ein aktueller Comic-Strip. Die Artikel unserer Serie "Grundlagen der Technik" erscheinen dann nur noch einmal monatlich, nämlich am 15. Sollte euch diese Neuerung nicht zusagen, postet einfach ein kurzes Kommentar.
Nun aber zum eigentlichen Inhalt des heutigen Artikels, den synchronen Drehstrommotor: Wie bereits erwähnt kann man Drehstrommmotoren grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien einteilen: Auf der einen Seite gibt es die synchronen und auf der anderen Seite gibt es die asynchronen Drehstrommotoren. Was bedeutet denn aber synchron und asynchron? Genau darum soll es in diesem und dem nächsten Artikel gehen. Beide Motoren verfügen sowohl über einen Stator als auch einen Rotor und werden natürlich mit Drehstrom betrieben. Der Stator ist bei beiden Motoren gleich aufgebaut, nämlich aus drei einzelnen "Spulen-Paketen", welche jeweils eine Phase des Drehstromes aufnehmen. Beim Aufbau des Rotors unterscheidet man beim synchronen Drehstrommotor zwischen Vollpol- und Schenkelpolmaschinen. Vollpol bedeutet, dass die Spulen zum Aufbau des Magnetfeldes gleichmäßig über die gesamte Länge des Rotors verteilt sind, währenddessen sich die Spulen beziehungsweise Erregerwicklungen bei Schenkelpolmaschinen vor allem an den beiden Polschuhen konzentrieren, also nicht gleichmäßig über den Querschnitt des Rotors verteilt sind.
Vor- und Nachteile des synchronen Drehstrommotors gegenüber dem asynchronen Drehstrommotor
Der entscheidende Vorteil von synchronen Drehstrommotoren gegenüber asynchronen Drehstrommotoren ist die Tatsache, dass bei ersterem die Frequenz des Motors synchron zur Frequenz des angelegten Drehstromes ist, währenddessen bei letzterem die Frequenz des Motors eben nicht synchron zur Frequenz des angelegten Drehstromes ist. Daraus ergibt sich im Übrigen auch die Namensgebung. Ein großer Nachteil des synchronen Drehstrommotors gegenüber asynchronen Drehstrommotoren ist die Tatsache, dass der Anlauf des Motors am Drehstromnetz recht schwierig ist. Dieser Tatsache kann jedoch durch den Einbau eines Kurzschlusskäfigs Abhilfe geschaffen werden. Dazu eventuell in einem späteren Artikel mehr.
Dies soll zunächst zum synchronen Drehstrommotor ausreichen, in einem Monat geht es dann mit dem asynchronen Drehstrommotor weiter.
Bis dahin alles Gute!
Philipp